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· von Emre Meral

Instagram-Profil für lokale Betriebe: Bio, Highlights und Raster

Wer Ihr Instagram-Profil öffnet, entscheidet in Sekunden. Wie Bio, Story-Highlights und Raster zusammenspielen, damit aus Besuchern Kunden werden.

Ein Reel von Ihnen erscheint bei jemandem im Feed. Es gefällt, die Person tippt auf Ihren Namen und landet auf Ihrem Profil. Jetzt entscheidet sich in wenigen Sekunden, ob sie folgt, schreibt, reserviert, oder wieder weg ist.

Viele Betriebe stecken viel Arbeit in einzelne Beiträge und vergessen den Ort, an dem diese Beiträge landen: das Profil selbst. Dabei ist es Ihre Visitenkarte, Ihr Schaufenster und oft auch Ihr Buchungsweg in einem.

Drei Bereiche entscheiden: die Bio, die Story-Highlights und das Raster.

Die Bio: Wer, wo, was jetzt

In der Bio haben Sie nur wenig Platz. Er reicht aber für das Wichtigste, wenn Sie ihn nicht mit allgemeinen Sätzen füllen. Eine gute Bio beantwortet drei Fragen:

  1. Was machen Sie? Nicht „Leidenschaft seit 2010", sondern „Barbershop für klassische Schnitte und Bartpflege" oder „Wirtshaus mit Salzburger Küche".
  2. Wo sind Sie? Stadt oder Stadtteil gehört dazu, etwa „Salzburg-Lehen" oder „Hallein". Das hilft Menschen in der Nähe und auch der Suche innerhalb von Instagram.
  3. Was soll man jetzt tun? Reservieren, Termin buchen, Nachricht schreiben, vorbeikommen. Ein klarer nächster Schritt, und der Link dazu direkt darunter.

Auch der Name im Profil zählt. Neben dem Namen Ihres Betriebs darf dort stehen, was Sie sind, zum Beispiel „Ihr Name · Barbershop Salzburg". Dieses Feld wird bei der Suche auf Instagram berücksichtigt.

Prüfen Sie außerdem die Kontaktknöpfe. Bei Unternehmenskonten lassen sich Telefon, E-Mail, Adresse und je nach Betrieb auch Reservieren oder Buchen einblenden. Jeder Knopf, der fehlt, ist ein Weg weniger zu Ihnen.

Die Highlights: Antworten auf Dauer

Stories verschwinden nach einem Tag. Highlights bleiben. Sie sind der ideale Ort für alles, wonach Menschen immer wieder fragen. Ein paar gut gewählte Highlights ersetzen viele Nachrichten:

  • Karte, Preise oder Leistungen, je nach Betrieb.
  • So finden Sie uns: Eingang, Parken, der Weg von der nächsten Haltestelle.
  • Team: die Menschen, die man trifft.
  • Ergebnisse: Schnitte, Gerichte, fertige Projekte.
  • Bewertungen: Rückmeldungen von Kunden, mit deren Einverständnis geteilt.

Wichtig ist, dass Highlights aktuell bleiben. Eine Speisekarte vom letzten Winter richtet mehr Schaden an als gar keine. Einheitliche Titelbilder in Ihren Markenfarben lassen die Reihe außerdem aufgeräumt wirken.

Das Raster: Der Gesamteindruck

Unter Bio und Highlights folgt das Raster mit Ihren letzten Beiträgen. Neue Besucher lesen die einzelnen Beiträge kaum. Sie sehen das Muster: Wirkt das wie ein Betrieb oder wie ein Durcheinander? Sieht man, was hier passiert?

Drei Dinge helfen dabei:

  • Wiedererkennbare Bilder. Ähnliches Licht, ähnliche Farben, ein einheitlicher Look.
  • Abwechslung im Inhalt. Produkte, Menschen, Räume und Einblicke in einem guten Mix, statt zwölfmal dasselbe Motiv.
  • Fixierte Beiträge. Sie können Beiträge oben anheften. Nutzen Sie das für das, was jeder neue Besucher sehen soll: Ihr bestes Reel, Ihr wichtigstes Angebot, eine kurze Vorstellung.
Ein einzelner Beitrag holt Menschen auf Ihr Profil. Das Profil entscheidet, ob sie bleiben.

Der Test, den Sie heute machen können

Öffnen Sie Ihr Profil auf dem Handy, abgemeldet oder über das Konto eines Freundes, und stellen Sie sich vor, Sie kennen den Betrieb nicht. Nach fünf Sekunden fragen Sie sich:

  1. Weiß ich, was hier angeboten wird und wo?
  2. Weiß ich, wie ich reserviere, buche oder Kontakt aufnehme?
  3. Finde ich die Antwort auf meine erste Frage, ohne eine Nachricht schreiben zu müssen?

Jedes Nein ist eine konkrete Aufgabe, und die meisten davon sind in einer halben Stunde erledigt.

Wie icmedia das angeht

Als Social Media Agentur in Salzburg richten wir Profile so ein, dass sie Anfragen bringen: klare Bio, aktuelle Highlights, ein stimmiges Raster. Danach halten wir sie mit Inhalten aus eigener Produktion lebendig. Wenn das Profil einen einheitlichen Look braucht, legen wir ihn bei Branding & Logo Design fest. Beispiele sehen Sie bei den Referenzen.